Eolake Stobblehouse: Natural Beauties (2004)
Natural Beauties ist ein Band mit Akt-Fotografien des DOMAI-Gründers Eolake Stobblehouse; das Buch erschien im Januar 2004 bei der Goliath Verlagsgesellschaft mit einem Umfang von 368 Seiten.
Entsprechend dem DOMAI-Konzept entstanden alle Aufnahmen im Freien, an Felsen, Bächen, Wäldern und Wiesen – mit geringem technischen Aufwand. Eolake Stobblehouse spricht bei diesem Konzept von einer "dritten Art" der Aktkunst – neben konventionallen Kunstakten und Erotica – die er als "Einfache Akte" ("Simple Nudes") bezeichnet. Einige der Modelle und Fotografen, die auf diesem Gebiet tätig sind, bezeichnen dieses Konzept als "DOMAI-Stil".
Diese Bezeichnung stammt aus dem Primary Club und der Website, die diesen Stil erfand und ihn verfechtet: DOMAI.com. Diese Art der Aktkunst unterscheidet sich insofern, als das Hauptziel darin liegt, das Modell und seine Schönheit darzustellen und zu zelebrieren.
Die beiden traditionellen Arten der Aktkunst, Kunstakte und Erotica, haben dabei durchaus ihre Berechtigung. Erotica haben die Hauptfunktion, den oder die Betrachter(in) sexuell zu stimulieren. Bei Kunstakten liegt das Hauptaugenmerk dagen auf der künstlerischen Ausgestaltung. Dabei spielt keine entscheidende Rolle, ob das Modell attraktiv ist oder welcher Körperteil von ihm oder ihr zu sehen ist; auch die Sexualität ist eher sekundär. Allein Kunst und Kreativität zählen.
Eolake Stobblehouse meint, die Erotica opferten das Modell und dessen Schönheit dem Sex, während der Kunstakt das Modell und deren Schönheit der Kunst opferte. In dem von ihm geschaffenen Stil versucht Stobblehouse, beide Aspekte miteinander zu verbinden, dabei aber vor allem die Schönheit des Modells zu zelebrieren.
Es läuft darauf hinaus, dass der Einfache Akt oder der "DOMAI-Stil" zur Aktkunst zählt, welche sich auf die Schönheit des Modells konzentriert und bei der die eher esoterischen künstlerischen Qualitäten des Bildes, wie auch jegliche Sexualität, sekundär sind. Der "dritte Weg“ ist kein Kompromiss zwischen den beiden anderen und auch keine Mischung aus ihnen, sondern eine eigenständige Ausdrucksform.
Im Mittelpunkt steht allein die Schönheit des Modells. So wie sie ist. Ohne die Bemühung, "sexy" zu wirken. Ohne ein Übermaß an raffinierter Reizwäsche, Make-up oder Hair-Styling. So, wie die Natur sie geschaffen hat. Natürlich und schön. Das ist der DOMAI-Stil: Einfache Akte.
- Uwe Kempen
- Ralf Mohr
- Fotograf Mario Testino als Co-Chefredakteur der Juni-Ausgabe der deutschen ›Vogue‹
- Fotografin Rheims ›kämpft‹ gegen ihre Modelle
- Christian Zillner
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- Peter Lorenz
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- Horizonte-Zingst.de, Homepage
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- Aktfotografie





