Marco Moog: Cowboy mit Roboterbein - Gesichter der Forschung Platz 3

Marco Moog: Cowboy mit Roboterbein - Gesichter der Forschung Platz 3

Fotograf: Marco Moog

Als Achtjähriger bekam Marc Moog seine erste Kamera. Geboren 1959 in Frankfurt am Main, ging er mit 17 für zwei Jahre nach Südamerika. Im Bereich Marketing und Werbung für Foto und Film absolvierte er bei Schwarzkopf und Hoechst in Bogotá und Kolumbien zwei Praktika. Es folgten Fotoreisen durch Kolumbien, Peru, Venezuela, Ecuador und Mexiko. Nach seiner Ausbildung für Film und Foto in Hamburg (Studio Hamburg und Studio Kleinhempel) sowie bei Kenneth Bieber in London, arbeitet Moog seit mittlerweile 28 Jahren selbständig. Seine Hauptwohnsitze sind Hamburg und New Jersey in den Vereinigten Staaten. Als Spezialist für Geschäftsberichte sowie Image– und Werbekampagnen hat er in zahlreichen internationalen Fotoproduktionen für renommierte Unternehmen und Konzerne in Europa, Amerika, Asien und Afrika gearbeitet. Im November 2006 gewann er das „BG Paralympic“ sowie den 1. Preis im Fotowettbewerb „Bilder der Forschung“ in der Kategorie „Gesichter der Forschung“.

Bildtitel: Cowboy mit Roboterbein

Dank einem vollständig mikroprozessorgeregelten hydraulischen Beinprothesensystem kann Robert Jordan nach einem Arbeitsunfall wieder seinen Hobbys nachgehen: reiten, schießen und Longhorns treiben. Sein treuer tierischer Begleiter genehmigt sich derweil einen Schluck aus der Limonadenflasche.

Begründung der Jury

Die Amputation von Gliedmaßen, sei es durch Unfall oder Krankheit, galt lange als schreckliche Behinderung. Und das war es auch: Viele Kriegsversehrte der beiden Weltkriege konnten nur mit Mühe in ein normales Leben zurückkehren. Den Lebensunterhalt für die Familie zu erarbeiten, war für die Betroffenen meist undenkbar. Welch ein Kontrast zur Gegenwart: Wie die von Marco Moog festgehaltene Szene zeigt, ist durch modernste Technik heute ein erfülltes Leben möglich.

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