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Archivieren von digitalen Negativen und Digitalisaten auf optischen Speichermedien

Praktische Erfahrungen zur Datensicherheit von CD-R, DVD-R und DVD-RAM aus anderthalb Jahrzehnten

Praktische Erfahrungen zur Datensicherheit von CD-R, DVD-R und DVD-RAM aus anderthalb Jahrzehnten

Die Digitalisierung setzte bei mir 1995 ein - in diesem Jahr begann ich damit, meine Arbeitsprozesse vom Fotolabor auf den PC zu verlagern. Freilich wurden dadurch weder das analoge Filmnegativ bzw. Dapositiv noch das Fotolabor überflüssig; etwa bis zur Jahrtausendwende fotografierte ich praktisch ausschließlich auf analogem Film.

Nichtsdestotrotz entstanden in den anderthalb Jahrzehnten zwischen 1995 und 2010 über 5.000 Datenträger mit meinen Arbeiten, die nach und nach das Archiv mit Pergaminhüllen und Diakästen ersetzten. Während optische Datenträger ursprünglich als "archivsicher" vermarktet wurden, setzte sich recht bald die Erkenntnis durch, dass nichts ferner von der Wahrheit ist als die Annahme, optische Speichermedien seien zur "Langzeitarchivierung" geeignet. Und damit meine ich nicht die bildarchivarischen Ansprüche an die Bewahrung des kulturellen Erbes über Generationen hinweg, sondern die praktischen Anforderungen eines Berufsfotografen, der auch nach ein oder zwei Jahrzehnten noch auf seine Bilder zugreifen möchte oder muss.

In den Sommermonaten August/September 2010 ergab sich für mich die Gelegenheit, anhand einer Stichprobe von 500 solcher Datrenträger aus meinem privaten Bildarchiv eine Reihe von praktischen Erfahrungen zu machen, die ich hier kurz festhalten möchte. Hinweis: Die Stichprobe von 500 aus rund 5.000 Datenträger erlaubt zwar einige fundierte empirische Schlussfolgerungen, ist jedoch nicht geeignet für repräsentative Analysen.

Nexus Fotografie bezieht neuen Server

Schnellerer Server soll Lastspitzen besser abfedern - Vorübergehende Diensteinschränkungen möglich

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Schnellerer Server soll Lastspitzen besser abfedern - Vorübergehende Diensteinschränkungen möglich

Der Nexus Fotografie zieht auf einen neuen Server um. Die neue Hardware ist mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Dual-Core-CPU von AMD ausgestattet; wir hoffen, Lastspitzen durch den kontinuierlich zunehmenden Besucherandrang besser abfedern und raschere Reaktionszeiten bieten zu können.

Der Umzug beginnt in der Nacht zwischen 17. und 18. Januar; zunächst wird das Portal migriert, die weiteren Dienste folgen in den kommenden Tagen. Aufgrund der Latenz des DNS ist es möglich, dass fotonexus.org für bis zu zwei Tage nur eingeschränkt verfügbar ist.

Leonardo da Vinci: Il Cenacolo (1495-1497)

Das Unternehmen HAL9000 S.r.l. veröffentlichte im Auftrag des italienischen Kulturministeriums das angeblich größte Foto der Welt. Das in einer aufwändigen Prozedur erstellte Digitalisat zeigt da Vincis Meisterwerk "Das Abendmahl" (Il Cenacolo), das zwischen 1495 und 1497 entstand. Die gigantische Reproduktion weist die Abmessungen 172.181 x 93.611 Pixel auf, es besteht also aus insgesmat 16.118.035.591 Pixeln mit 16 Bit Farbtiefe. Die Dateigröße des Bildes beträgt stattliche 96 Gigabyte.

Aufgenommen wurde das Risenfoto des 4,60 mal 8,80 Meter (4,20 mal 9,10 Meter) großen Freskos in 1.677 Einzelbildern; Verwendung fand eine Nikon D2Xs-Kamera in Verbindung mit einem AF-S Nikkor 600mm f/4D IF-ED II-Objektiv.

Die 1.677 Einzelbilder mit einer Durchschnittsgröße von 73 Megabytes wurden anschließend am Computer zusammenmontiert, wobei rund 120 Gigabyte an Daten verarbeitet werden mussten. Eingesetzt wurde hierzu ein Computer mit zwei AMD Quad-Core Opteron-Prozessoren, 16 Gigabytes RAM und einem 2-Terabyte-Festplattenarray.

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Nach einer längeren Ruhepause wollte ich meinen Diascanner Nikon Coolscan LS-30 (Coolscan III) zum Digitalisieren einiger Bilder reaktivieren; doch das Gerät verweigerte den Dienst mit der lapidaren Fehlermeldung "Hardware-Fehler [...] Sense: 0x04620000". Das Ein- und Ausschalten des Scanners half nicht, ebensowenig ein Neustart des Computers. Es folgte eine Überprüfung der SCSI-Verkabelung und schließlich die Installation des Scanners an einem anderen PC - alles vergeblich.

Ein Besuch der Nikon-Website schaffte auch keine Klarheit; der ganz offensichtlich diagnostische Fehlercode wird im dortigen Supportbereich nich einmal erwähnt. Ergebnisreicher verlief die Recherche in einer Suchmaschine, die mich zu einem Forumsbeitrag führt, in dem ein ähnlicher Fehler beschrieben wurde - eine Selbstmach-Lösung wurde gleich mitgeliefert und war auch einfach nachzuvollziehen.

Dieser Erfahrungsbericht zu Filmscannern unter GNU/Linux erläutert die notwendigen Schritte unter Ubuntu und geht auf die leider noch immer unvermeidlichen Probleme ein.

Kurzfassung: Scannen von Dias oder Negativen ist effektiv nur mit kommerzieller Zusatzsoftware möglich; hier gibt es genau ein Produkt: VueScan. Scanner, die algorithmische Bildverbesserungen im Treiber implementieren, erzielen allerdings schlechte bis inakzeptable Ergebnisse mit VueScan.

Im Regelfall wird es sinnvoller sein, die Originalsoftware zu verwenden und einen Microsoft-Windows-Rechner zum Scannen bereitzuhalten. Notfalls reicht dazu ein auch ausgemusterter älterer Rechner aus.

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Der Umzug Nexus Fotografie ist abgeschlossen. Der neue Server ist, verglichen mit dem alten Testrechner, mit der vierfachen Menge an Arbeitsspeicher ausgestattet sein; außerdem steht uns jetzt eine Dual-Core-CPU zur Verfügung, die Lastspitzen besser verteilen können sollte.

Service & Support

Service & Support zur D7D zur Konica Minolta Dynax 7 Digital

Service & Support zur D7D zur Konica Minolta Dynax 7 Digital

Anfang Juni 2003 kaufte ich meine dritte Digitalkamera: Vor dem Kauf der Minolta Dimage 7Hi (D7Hi) Anfang Juni 2003 stand ein längerer Entscheidungsprozess, bei dem ich vor allem die D7Hi und die Nikon Coolpix E-5700 in Erwägung gezogen habe; das Ergebnis ist ein detaillierte Vergleich der beiden Kameramodelle, den die Dimage nicht in allen Punkten für mich gewonnen hat. Dennoch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Minolta Dimage 7Hi für mich die geeignetere Kamera ist. Meine Erfahrungen mit der Minolta Dimage 7Hi habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.

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Ich halte mich für einen ambitionierten Hobby-Fotografen. Das bedeutet für mich nicht nur, daß die Fotografie in meinem eigenen Leben einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, sondern auch, daß Bilder von anderen Menschen für mich etwas besonderes, kostbares sind. Fotos ermöglichen es mir, mich anderen Menschen anzunähern, mich mit ihnen zu beschäftigen, sie anders zu sehen als mit bloßem Auge, Erinnerungen festzuhalten, zu dokumentieren...

Irgendwann war dann klar, daß ich eine Spiegelreflex-Kamera haben wollte; nach recht langer und nicht ganz einfacher Entscheidungsfindung wusste ich, daß ich mit Minolta-Kameras fotografieren wollte. Meine Entscheidung fiel für die Minolta 9000, das professionelle Pendant zur 7000. Im Dezember 1986 bekam ich dann zum 17. Geburtstag "meine" Minolta, zusammen mit einem Standard-Zoom, dem Minolta AF 1:4,0/35-70 mm. Kurz darauf, im Januar 1987, ergänzte ich meine Ausrüstung um ein Tele-Zoom, das Minolta AF 1:4,0/70-210 mm.