Fotografischer Film

Kodak stellt Kodachrome-Diafilm ein

Abverkauf der Lagerbestände bis Jahresende, Entwicklung noch bis Ende 2010

Am 22. Juni 2009 kündigte die Eastman Kodak Company an, noch im laufenden Jahr den Vertrieb des Kodachrome Farbfilms einstellen zu wollen. Der Absatz von Kodachrome-Filmen sei in den letzten Jahren "dramatisch" gesunken; heute mache Kodachrome lediglich noch einen "Bruchteil von einem Prozent" des Gesamtumsatzes der Standbildfilme von Kodak aus, während Kodak mittlerweile 70 Prozent seines Umsatzes mit Digitalprodukten erwirtschafte.

Damit endet nach 74 Jahren der Lebenszyklus des weltweit ersten kommerziell erfolgreichen Farbfilms; das erstmals im April 1935 vorgestellte Farbumkehrfilm zeichnete sich durch eine hohe Konturschärfe und differenzierte Farbwiedergabe aus; insbesondere weist Kodachrome eine besonders hohe Farbbeständigkeit auf. Er erfordert allerdings mit dem K-14-Prozess auch ein aufwändiges Entwicklungsverfahren, das seit November 2006 weltweit nur noch von einem Labor durchgeführt werden kann (Dwayne's Photo in Parsons, Kansas, USA).

Kodak rät Anwendern von Kodachrome-Filmen, "neuere Kodak Filme" zu verwenden, auch wenn Kodachrome "über ganz individuelle Eigenschaften" verfüge und "kein Film je die genau gleichen Ergebnisse erzielen" werde. Gleichzeitig sicherte Kodak zu, auch zukünftig neue Filmprodukte auf den Markt bringen zu wollen und wies darauf hin, in den letzten drei Jahren sieben neue professionelle Filme herausgebracht zu haben. Kodachrome seit zwar "ein Produkt mit Kultstatus", die Zeiten hätten sich jedoch geändert und die Umsätze seien "schlicht und einfach nicht mehr vertretbar".


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Falls Sie auf der Suche nach Informationen zum Bewegtbild – also dem Kinofilm – sind, möchten sie vielleicht CineDat besuchen.

Raum: 

Labors für Fotoarbeiten in Bremen.

Dieter Hergeth

Analoges Fachlabor für Kunst und anspruchsvolle Fotografie, spezialisiert auf c-prints.

Homepage: www.dieterhergeth.de.

Erfahrungsberichte zu fotografischen Filmen.

  • Digitale 'Filme' -
  • Negativfilm (Farbumkehrfilm)

Efke; Foma.

  • Positivfilm (Diafilm)

Gute Abzüge von Schwarzweiß-Negativfilmen deuten auf einen engagierten Fotografen hin; in Form der sogenannten "Fine Art Prints" haben Schwarzweiss-Abzüge den Ruf handwerklich perfekter und künstlerisch ambitionierter Arbeit. Um zu eigenen Schwarzweiss-Abzügen zu kommen, kann man auf Fotolabors zurückgreifen - oder man richtet sich gleich selbst ein (zunächst kleines) eigenes Labor ein.


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Unterschiedliche Filmtypen werden mit unterschiedlichen Entwicklungsprozessen verarbeitet. Grundsätzlich gibt es eine Reihe von genormten Prozessen für Diafilme, für Farbnegativ- und Schwarzweißnegativfilme. Daneben gibt es einige Sonderfälle (z.B. Schwarzweißnegativfilme, die mit demselben Prozeß wie Farbnegativfilme verarbeitet werden) sowie den Bereich der Spezialfilme (z.B. Infrarotmaterial), die individuell verabeitet werden müssen.


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E6 ist ein Standardprozess für Farbumkehrfilme, der ursprünglich von Kodak eingeführt wurde und heute allgemein als de-facto-Standard akzeptiert ist.

[fstolpe@charis.uni-sw.gwdg.de Frank Stolpe] schrieb in in de.rec.fotografie:

Die Selbsverarbeitung im E6 Prozess lohnt sich nur wenn:

  • man die Filme auf keinen Fall aus der Hand geben will
  • wenn man den Film pushen möchte
  • wenn man mit dem Ilford XP2 SW-Dias machen möchte

Was braucht man:

  • eine normale Entwicklerdose, wie für SW-Filme
  • die Chemikalien (z.B. UK6 von Tetenal)

Kontaktabzüge von Schwarzweiss- und Farbnegativfilm.

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  • Schwarzweiß-Vergrößern.
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