›Geschichte der Dresdner Kamera- und Kinoindustrie nach 1945‹
Der VEB Pentacon Dresden: Geschichte der Dresdner Kamera- und Kinoindustrie nach 1945 ist ein wirtschafts- und technikgeschichtliches Sachbuch von Gerhard Jehmlich aus dem Jahr 2009.
Der Volkseigene Betrieb (VEB) Pentacon stand für die Nachkriegsgeschichte der international erfolgreichen Kamera- und Kinoindustrie Dresden. Mit dem Ende der DDR kam sehr schnell das Aus für den renommierten Betrieb. Zwanzig Jahre später gibt dieses Buch eine erste, sorgfältig erarbeitete Gesamtdarstellung seiner technischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und aufschlussreiche Einblicke in den Alltag eines Kombinates.
Dr. Gerhard Jehmlich war über lange Zeit Leiter der Forschung und Entwicklung des VEB Pentacon. Aus eigener Kenntnis und auf der Basis von Archivstudien und Zeitzeugenerinnerungen stellt er die Innovationen in Technik und Fertigung sowie die ökonomischen Erfolge des Unternehmens dar. Dabei werden auch die Hemmnisse beschrieben, die durch zentralistische Wirtschaftsführung, fehlende Ressourcen und die Restriktionen des Kalten Kriegs bedingt waren, die schließlich zum Verlust der Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt führten.
Die Zeitschrift ›Fotomagazin‹ feiert in der Juli-Ausgabe ihr 60-jähriges Bestehen mit einem 50-seitigen Special zur Fotogrschichte. In der Jubiläumsnummer präsentiert das Fachmagazin unvergessliche Momente, Fotos, die Geschichte machten und Stars, die zu Ikonen wurden. Außerdem: Spannende Rückblicke auf die Highlights aus 60 Jahren Technikgeschichte und die besten Praxistipps aus sechs Jahrzehnten.
1949 startete Fotomagazin als eine der ersten Fotozeitschriften der Bundesrepublik und zählt heute mit Techniktests und wertvollem Praxiswissen zu den Meinungsführern der Fotobranche. Die Jubiläumsausgabe ist eine Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Fotografie mit beeindruckenden Bildern und Berichten - ein Muss für jeden Fotografie-Liebhaber.
"Heute beschert uns die Digitaltechnik eine wahre Bilderflut. Früher hat man sich vor dem Fotografieren über das Ergebnis sehr viel mehr Gedanken gemacht - aus finanziellen Gründen", erklärt Franz Raith, Chefredakteur fotoMAGAZIN. "Das Verlangen nach besseren Bildern ist größer denn je. Wir sehen es noch heute als unsere Aufgabe, engagierten Amateurfotografen praxisnahe Tipps zu vermitteln, damit sie schöne, aussagekräftige Fotos erhalten."
In diesem Jahr feiert Canon einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte: 50 Jahre Konstruktion und Verkauf von Spiegelreflexkameras. Im Mai 1959 begann mit der Markteinführung der Canon Flex diese Erfolgsgeschichte - bis heute sind es weltweit 50 Millionen Spiegelreflexkameras, die sowohl an Berufs- wie auch an Hobbyfotografen verkauft wurden.
Speziell das Geburtsjahr der EOS-Serie 1987 mit der Vorstellung der EOS 650 und dem EF-Objektivsystem sei hier erwähnt. Erstmals erfolgte damals die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv nicht mittels mechanischer, sondern elektronischer Komponenten. Die EOS-Serie und das EF-Objektivsystem mit rund 60 verschiedenen Objektiven erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit, belegt durch 40 Millionen weltweit verkaufter EF-Objektive. Allein in den letzen drei Jahren wurden 10 Millionen Objektive produziert, eine Folge des radikalen Wechsels in der Fotografie von analoger hin zur digitalen Fotografie und der damit verbundenen "Neubelebung" des Themas Fotografie.
Mit der EOS 300D ging im September 2003 ein Ruck durch die Foto-Welt. Die EOS 300D war die erste digitale Spiegelreflexkamera zu einem so günstigen Preis, dass digitale Fotografie auch mit einer solchen Kamera für viele Verbraucher zu einer erschwinglichen Lösung wurde. Parallel dazu ist die professionelle EOS-1-Serie zur ersten Wahl vieler Berufsfotografen im Bereich Nachrichten- und Sportfotografie geworden.
Das Banner des Sieges ist ein Sachbuch von Ernst Volland aus dem Jahr 2008.
Eine Ikone der Bildgeschichte: Das berühmte Foto der Flaggenhissung im Mai 1945 auf dem Berliner Reichstag symbolisiert wie kein anderes das Ende des Zweiten Weltkrieges, das Ende Hitler-Deutschlands und damit das Ende des deutschen Faschismus. Das Foto wurde von einem russischen Kriegskorrespondenten der Roten Armee, Jewgeni Chaldej, am 2. Mai 1945 aufgenommen.
Ein Blick in sowjetische und russische Dokumente zeigt, dass es nicht das einzige Foto der Flaggenhissung war. Doch das von Jewgeni Chaldej hat sich als das perfekteste und meist veröffentlichte in der Nachkriegsgeschichte durchgesetzt, es ist fest im kollektiven Bewusstsein verankert.
Doch je häufiger das Motiv publiziert und je öfter es weltweit in Schulbüchern, Zeitschriften und im Fernsehen veröffentlicht wurde, desto vielfältiger sind die Fragen, die an dieses Motiv gestellt werden. Wie entstand dieses Bild? Wer sind die handelnden Personen? Wie wurde es zum Symbol für Generationen? Zeit, dieses historische Bild näher zu analysieren, die vielen Varianten des Motivs zu präsentieren und einen Blick auf einige bis heute aktuelle Reproduktionen zu werfen.
Deutschland in frühen Farbfotografien bietet mehr als 1.000 beeindruckende Farbfotos aus den Jahren 1913 bis 1930. Sie waren zu ihrer Zeit höchst ungewöhnlich: Die technischen Grundlagen der modernen Farbfotografie wurden erst später entwickelt, und um Farbfotos ('Farbenfotos', wie man sie damals nannte) zu erstellen, war eine sehr aufwändige und entsprechend selten eingesetzte Vorgehensweise notwendig.
Das Ergebnis erstaunt noch heute und man kann sich ihrer faszinierenden Wirkung kaum entziehen die farbechten, wohlkomponierten Stadtszenen und Landschaften aus dem beginnenden 20. Jahrhundert bringen eine vergangene Welt vor Augen, die man so lebensnah vielleicht noch nie gesehen hat.
Die Sammlung basiert auf der Reihe Deutschland in frühen Farbfotografien aus der Berliner Verlagsanstalt für Farbenfotografien, die in 13 Bänden von den Hansestädten bis Bayern das Reichsgebiet abdeckten und jeweils 40 hochwertige Farbtafeln und eine Textbeilage mit weiteren 20 bis 50 Abbildungen umfassten.
Die Produktion der Canon EF-Objektive, die 1987 mit der Geburtsstunde des Canon EOS-Systems begann, erreicht die Schallmauer von 40 Millionen. Allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren wurde ein Viertel dieser Objektive produziert. Dies belegt eindrucksvoll die ungeheure Popularität, die die Spiegelreflexfotografie mit der Digitalisierung gewonnen hat. Mit derzeit 67 Modellen bietet die Canon EF-Serie das weltweit größte Sortiment an Objektiven für Spiegelreflexkameras.
Das steigende Angebot an digitalen Spiegelreflexkameras für Privatanwender, darunter die - auf dem deutschen Gesamtmarkt führende - Canon EOS 400D sowie die neu eingeführte EOS 450D, hat die ehemals meist nur von Profis genutzte Systemfotografie einem großen Publikum näher gebracht. Viele Fotografen aller Couleur vertrauen auf das Canon EOS-System und die EF-Objektive.
Die große Vielfalt an EF-Objektiven ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung und der Entwicklung innovativer Konzepte. Bereits 1987 schrieb Canon mit den ersten EF-Objektiven ein neues Kapitel in der Geschichte der Spiegelreflexfotografie: Beim EF-Bajonett waren erstmals mechanischen Verbindungselemente zwischen Kamera und Objektiv durch eine vollelektronische Konfiguration ersetzt und der Autofokusmotor war in das Objektiv integriert. Weitere Innovationen folgten: erstes Objektiv mit Ultraschallmotor (EF 300mm 1:2,8L USM; 1987), lichtstärkstes Wechselobjektiv der Welt (EF 50mm 1:1,0L USM; 1989) und das weltweit erste Objektiv mit Bildstabilisator zur Reduzierung von Verwacklungsunschärfe (EF 75-300mm 1:4-5,6 IS USM; 1995).
Im Hamburger Museum der Arbeit sind ab dem 24. April erstmals in Deutschland Arbeiten des amerikanischen Fotografen O. Winston Link zu sehen. Unter dem Titel "Trainspotting" präsentiert das Haus während der "4. Triennale der Photographie Hamburg" 80 Aufnahmen des berühmten Vertreters der "rail photography."
Ogle Winston Link hat in den 1950er Jahren mehrere tausend Aufnahmen von der "Norfolk and Western Railway Company" angefertigt, der letzten Eisenbahngesellschaft, die ihre Strecken zwischen West Virginia und North Carolina ausschließlich mit Dampflokomotiven betrieb. Link fertigte spektakuläre Nachtaufnahmen der Züge an, deren Ablösung durch Diesellokomotiven kurz darauf begann. Für die Aufnahmen leuchtete Link ganze Bahnhöfe und Landschaftsareale mit Blitzlicht aus. Er fotografierte aber auch die Beschäftigten, die Reisenden und das Leben in den Städten und Siedlungen entlang der Strecken und dokumentierte die Bedeutung der Bahn für die Menschen.
In der Ausstellung wird der Besucher zum Trainspotter. Anhand von Schwarz-Weiß- und Farb-Fotografien, Hörstationen mit historischen Tonaufnahmen von den Bahnhöfen und Zügen, Landkarten und Filmen taucht er in die Dampfzugfahrten durch die Landschaft der amerikanischen Appalachen in den 1950er Jahren ein.
Diese klassischen Fotos - die grösste Sammlung ihrer Art - wurden aufgenommen von Fotografen wie George Hurrell, Clarence Sinclair Bull - für nahezu 40 Jahre Chefin von MGMs Standfoto-Abteilung - und Ruth Harriet Louise, der ersten professionellen Fotografin in Hollywood, die die Metro-Goldwyn-Mayers Portraitstudio von 1925-1930 leitete. Darüber hinaus sollen besonders seltene Filmfotos, einschliesslich solcher aus Das Kabinett des Dr. Caligari, angeboten werden.
Die Fotos ermöglichen einen seltenen Einblick in die glamouröse Ära, bevor der Production Code - auch als Hays Code bekannt - alles änderte: Hays versprach, eine Reihe moralischer Normen für Filme einzuführen. Eingeführt im Jahr 1930, wurde er 1934 durchgesetzt von Will H. Hays, dem vormaligen Postminister und Wahlmanager im Wahlkampf 1920 für Präsident Warren G. Harding.