Testbericht

›Color Foto‹ testet sieben DSLR-Kameras mit HD-Video

Canon EOS 500D und 5D Mark II, Nikon D5000 und D90, Olympus Pen E-P1, Panasonic DMC-GH1 und Pentax K7 im Vergleich

Color Foto, Logo

Die aktuellen Spiegelreflexkameras machen sich nicht mehr nur untereinander Konkurrenz, sondern setzen mit ihrer HD-Videofunktion auch Camcorder massiv unter Druck. Im Gegensatz zu denen bieten sie Wechseloptiken und ermöglichen dank größerer Sensoren das Spiel mit selektiver Schärfentiefe. Eine neue Ära in der Geschichte digitaler Videos?

Vor gut einem Jahr kam die erste Video-SLR Nikon D90, dann folgten Schlag auf Schlag die filmenden Spiegelreflexkameras von Canon, Olympus, Panasonic und Pentax, die allesamt lieber einen etwas überstürzten Schritt in Richtung Camcorder-Welt wagten als bei einem so zukunftsweisenden Trend den Anschluss zu verlieren.

Und so wirkt die HD-Videofunktion der Pioniere teils noch etwas unausgereift. Da fehlt etwa die Autofokus-Lösung, die auch im Videomodus vernünftig funktioniert, oder die Einstellmöglichkeit für Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit, über die der Anwender bei der Videoaufnahme gestalterisch oder korrigierend eingreifen kann.


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Nikon D3000 - Vorderseite

Ein übersichtliches, einfaches Bedienkonzept und ein günstiger Preis, der sich dem kompakter Topkameras bedrohlich nähert - so das Erfolgsrezept, mit dem die Einsteiger-SLR Nikon D3000 dem Kompaktkameramarkt die Käufer ausspannen will. Wie die Chancen stehen? ColorFoto vergleicht die D3000 mit acht Konkurrenzmodellen von Canon, Olympus, Pentax und Sony.

26,7 Millionen Deutsche fotografieren bisher primär mit einer Kompaktkamera, nur 2,75 Millionen mit der digitalen Spiegelreflex (Quelle: AWA 2009). Dass die Kleinen trotz ihrer deutlich unterlegenen Bildqualität eine derart überlegen große Zielgruppe ansprechen, liegt vor allem an der einfacheren Bedienung, aber auch am Preis - davon sind die SLR-Hersteller überzeugt, die in letzter Zeit massiv versuchen, Kompaktkamerafotografen auf ihre Seite zu ziehen und die Marktanteile zu ihren Gunsten zu verschieben.

Nikon schickt als Lockvogel die D3000 ins Rennen. Mit ihrer aufs Wesentliche beschränkten, dafür übersichtlichen Ausstattung und dem neuen, lösungsorientierten Guide-System will sie den Umstieg von Kompakt auf SLR erleichtern.


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Nikon D300S - Vorderseite

Nach oben zu kommen ist schwer, oben zu bleiben noch schwerer. Mit Spannung hat der Markt den Nachfolger der Nikon D300 erwartet. Color Foto konnte schon vor dem Launch einen Blick auf die semiprofessionelle Nikon D300s werfen.

Gute Fotos schießen kann so manche Spiegelreflex-Kamera, den Unterschied machen oft das mehr oder weniger gelungene Bedienkonzept, innovative Funktionen und die Verarbeitung - in all diesen Punkten stand Nikon bisher mit seinen SLRs gut da. Gilt das auch für den aktuellsten Neuzugang, das Profimodell D300s? Color Foto hatte noch vor der offiziellen Markteinführung die Gelegenheit, die D300s auszuprobieren.

Wie zu erwarten gibt sich Nikon bei der D300s keine Blöße, wenn es um klassische SLR-Themen geht. Die Verarbeitung ist auf dem gleich hohen Niveau wie die Ausstattung mit zahlreichen Funktionen. Völlig neu ist hingegen die Videofunktion, die neben geringeren Auflösungen wie 640 x 424 und 320 x 216 auch das HD-Format mit 1280 x 720 Punkten beherrscht. Allerdings lassen sich maximal 5 Minuten HD-Video am Stück aufnehmen, und der Autofokus stellt nicht automatisch, sondern nur auf Tastendruck scharf.


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›Color Foto‹ testet 29 digitale Spiegelreflexkameras

Modelle in vier Preisklassen auf dem Prüfstand

Color Foto, Logo

Ob Einsteiger-Modelle für rund 400 Euro oder Profi-Geräte für bis zu 7.500 Euro - der Markt für digitale Spiegelreflexkameras bietet mittlerweile für jeden Bedarf und Geldbeutel eine Vielzahl von Geräten.

ܿDie Fotozeitschrift ›Color Foto‹ hat in Ausgabe 7/2008 insgesamt 29 digitale Spiegelreflexkameras von zehn Herstellern einem umfangreichen Vergleichstest unterzogen. Um die Ergebnisse transparent zu machen wurde das Testfeld in vier Preiskategorien unterteilt: bis 500 Euro, bis 1.000 Euro, bis 2.500 Euro, und schließlich Profi-Geräte zwischen rund 4.000 bis 7.500 Euro.

In der Einstiegsklasse bis 500 Euro kann sich die Nikon D40 (etwa 420 Euro) in punkto Preis/Leistung gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Das Sechs-Megapixel-Modell überzeugt im ›Color Foto‹-Test durch die beste Bildqualität. Ausgesprochen handlich und damit ideale Reisebegleiter sind die Olympus E-410 (circa 350 Euro) sowie das Nachfolgemodell Olympus E-420 für rund 400 Euro. Beide Kameras sind jeweils mit einem Zehn-Megapixel-Sensor ausgestattet.


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Medien zum Thema
Image of Canon EOS 1Ds Mark III SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse
Hersteller: Canon
Modellnummer: 2011B009
Preis: EUR 6.264,98
Image of Nikon D80 SLR-Digitalkamera (10 Megapixel) Gehäuse
Hersteller: Nikon
Modellnummer: D80
Preis: EUR 969,00
Image of Canon EOS 450D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LifeView) Gehäuse
Hersteller: Canon
Modellnummer: 2758B010
Preis: EUR 499,97
Image of Nikon D40 SLR-Digitalkamera (6 Megapixel) schwarz inkl. AF-S DX 18-55 Objektiv
Hersteller: Nikon
Modellnummer: D40
Preis: EUR 352,98
Color Foto, Ausgabe 01/2008, Titel

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kommt eine neue Generation kompakter Digitalkameras in den Handel. Wichtigster Unterschied gegenüber älteren Modellen ist eine bessere Ausstattung und eine höhere Pixelzahl bei gesunkenen Preisen. Die Fotozeitschrift "Color Foto" hat in seiner aktuellen Ausgabe 1/2008 zwölf der Newcomer auf den Prüfstand gestellt und erteilt mehrere Kaufempfehlungen.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im "Color Foto"-Test bietet die Canon Powershot A720 IS für rund 220 Euro. Für diesen Preis bekommen Einsteiger eine solide Digitalkamera, die sich einfach bedienen lässt. Das Sechsfachzoom des 8-Megapixel-Modells durchläuft einen Brennweitenbereich von 35 bis 210 Millimeter, ein optischer Bildstabilisator ist ebenfalls mit an Bord. Das Rauschen bei ISO 100 und bei ISO 400 ist akzeptabel. Nach zügigen 1,5 Sekunden ist die A720 aufnahmebereit, die Auslöseverzögerung liegt bei 0,53 Sekunden.

Wer für den Gabentisch eine besonders schicke Kamera sucht, sollte einen Blick auf die Canon Digital Ixus 960 IS (circa 400 Euro) werfen, so "Color Foto". Dieses Modell punktet durch sein edles und stabiles Titangehäuse, aber auch die inneren Werte können überzeugen: Die Rauschwerte bei ISO 100 und ISO 400 sind vergleichsweise gut, bei schlechten Lichtverhältnissen steht zusätzlich eine Erhöhung der Empfindlichkeit bis ISO 1600 zur Verfügung. Dazu kommt ein optischer Bildstabilisator mit drei Betriebsarten sowie eine komfortable Menüführung. Nach kurzen 1,3 Sekunden ist die Canon Ixus 960 IS einsatzbereit und zum Auslösen braucht sie 0,51 Sekunden.


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Color Foto, Ausgabe 11/2007, Titel

Wer beim Drucken von Fotos auf die Tinte der Geräte-Hersteller verzichtet, kann bis zu 80 Prozent der Kosten sparen. Dabei kommt die Druckqualität von vielen Billigtinten nah an die der Originale heran. Das berichtet das Fotomagazin "Color Foto" in seiner aktuellen Ausgabe 11/2007.

Die Handhabung erfordert allerdings bei einigen Anbietern viel Fingerspitzengefühl. Da die großen Drucker-Hersteller auf Bauteile ihrer Kartuschen inzwischen Patente angemeldet haben, sind bei den Fremdtinten einige Handgriffe erforderlich, bis die Tanks einsatzbereit sind. Anwender, die in punkto Druckqualität, Lichtbeständigkeit, Handhabung und Zuverlässigkeit zu keinerlei Kompromissen bereit sind, sollten deshalb zu den Originalprodukten greifen.

In seiner neuen Ausgabe hat "Color Foto" insgesamt zwölf Fremdtinten getestet und mit den jeweiligen Originalen von Canon, Epson und HP verglichen.


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Olympus E-510

Olympus bahnt sich seinen Weg bei den digitalen Spiegelreflexkameras. In raschem Tempo werden die Modelle erneuert. Wir müssen uns noch etwas gedulden, bis die Nachfolgerin der E-1 (Olympus E-3) erscheint, aber dank der digitalen Spiegelreflexkamera Olympus E-510 können wir schon ein wenig erahnen, was auf uns zukommt.

Die Olympus E-510 ist das Nachfolgemodell der E-500, die schon seit gut anderthalb Jahren auf dem Markt ist. Während die Veränderungen beim Wechsel von der E-400 zur E-410 nur Kleinigkeiten betrafen, ist die Olympus E-510 digitale SLR wirklich eine andere Kamera als ihre Vorgängerinnen. Eine wichtige Änderung betrifft den Bildsensor. Olympus bezieht den Sensor der E-510 nicht mehr von Kodak, sondern von Panasonic.

Der CCD- ist einem LiveMOS-Sensor gewichen. Wie der Name schon vermuten lässt, verfügt die Olympus E-510 nun also auch über Live View, genau wie die übrigen Modelle von Olympus. Live View hat bei DSLR-Kameras eindeutig Zukunft. Nicht nur Olympus und Panasonic beschäftigen sich damit, auch Canon und Nikon haben Live View in ihre neuen DSLR-Produkte integriert. Anfangs wurde sogar ein wenig mitleidig auf Olympus und Panasonic geschaut, als sie das Prinzip eingeführt haben, aber es hat sich inzwischen für Verbraucher als überaus nützlich erwiesen.


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Color Foto 10/2007, Titel

Der Ausdruck digitaler Bilder am eigenen PC kostet Zeit und ist nicht besonders preiswert. Einfacher ist es, die Bilder via Internet in ein Fotolabor zu schicken - dies behauptet zumindest die Zeitschrift "Color Foto", die in ihrer neuen Ausgabe 10/2007 zehn Online-Fotodienste auf den Prüfstand gestellt hat.

Das Ergebnis: Zwar arbeiten die Entwicklungsdienste im Web für durchschnittlich 0,10 Euro pro Abzug äußerst günstig, doch qualitativ können sie nicht überzeugen. Probleme bereitet vor allem die automatische Bildkorrektur der Anbieter. Lediglich ein Testkandidat war in der Lage, rote Augen vollständig zu retuschieren. Zudem zeigen die Abzüge oft Schwächen im Kontrast sowie bei der Farbwiedergabe, die stark von den Originalfarben abweichen kann.

Sieger im "Color Foto"-Test ist der Online-Print-Service von Lidl. Der Discounter punktet mit einer einfachen Bedienung beim Hochladen der Bilder, die im Schnitt nach drei Tagen Bearbeitungszeit im Briefkasten liegen. Ein Fotoabzug im Format 10x15 Zentimeter kostet preiswerte 0,09 Euro. Dafür erhält der Anwender Bilder in guter Qualität, die im Unterschied zu vielen anderen Anbietern frei von Farbstichen sind. Insbesondere Schwarzweißaufnahmen zeichnen sich durch einen guten Kontrast und eine hohe Schärfe aus. Allerdings werden auch bei dem Lidl-Foto-Service Hautfarben nicht ganz stimmig wiedergegeben und die automatische Korrektur roter Augen arbeitet fehlerhaft.


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Digitale Spiegelreflex-Kameras (DSLRs) katapultieren selbst Einsteiger sofort in eine höhere Fotoliga. Dank ausgeklügelter Automatiken können auch ahnungslose Anfänger brauchbare Bilder schießen. Doch irgendwann will jeder Fotograf mehr: technisch perfekte Aufnahmen. Dieser hohe Anspruch kollidiert oft mit den Fähigkeiten der Motivprogramme.

Das Fotomagazin CHIP FOTO-VIDEO digital zeigt in seiner aktuellen Ausgabe, was die elektronischen Assistenten wirklich drauf haben. In einem aufwändigen Praxistest wurden weit verbreitete DSLRs der sieben wichtigsten Hersteller mit kniffligen Fotosituationen konfrontiert. Fazit: Die Automatiken sind in der Regel hilfreich, doch keine Kamera findet für wirklich alle Testszenarien die optimale Lösung - in diesen Fällen ist dann manuelles Feintuning angesagt.

Ausgestattet mit Kameras der Hersteller Canon, Fujifilm, Nikon, Olympus, Pentax, Samsung und Sony gingen sieben Redaktionsmitglieder auf eine Fotosafari der besonderen Art: In Schlössern, Biergärten, Parks und Kirchen rund um München schossen sie "komplizierte" Bilder. Den Prüf-Parcours spickte die Redaktion mit typischen Problemen, die jeder Fotograf kennt. Chefredakteur Florian Schuster: "Von Motiven mit hohem Dynamikumfang bis zu Porträtaufnahmen im Gegenlicht haben wir den Geräten alles abverlangt. Je schwieriger die Aufgabe, desto deutlicher wurde: Wer ausgezeichnete Fotos schießen will, muss früher oder später bei jeder Kamera selbst Hand an die Einstellungen legen".


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Cover Color Foto 09/2007

Die Vorteile digitaler Spiegelreflexkameras sind unbestritten: Wechselobjektive, Systemblitzgeräte und hohe Flexibilität durch umfangreiches Zubehör. Preislich fallen die digitalen SLR-Einsteigermodelle zudem in die Kategorie der top ausgestatteten digitalen Kompakten.

Color Foto, das Magazin für digitale und analoge Fotografie, hat in seiner neuen Ausgabe (Heft 9/2007) sieben digitale Spiegelreflexkameras für Einsteiger getestet. Auffallend praktisch: Die Einsteigermodelle sind im Set besonders günstig und bieten gute Möglichkeiten, das System kontinuierlich auszubauen. Testsieger waren die Canon EOS 350D und die Nikon D40, während die Pentax K100D den Bildstabilisator-Kauftipp errang.


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